Netzwerk
Hör auf einem Lautsprecher oder Fernseher im Haus, lass andere Geräte deine Bibliothek durchstöbern oder lass dein Handy Musik an den Handheld schicken. Alles bleibt in deinem lokalen Netz.
An einen Lautsprecher oder Fernseher senden
In Läuft gerade sucht START → Senden an… etwa drei Sekunden lang nach Geräten im Netz und listet sie auf: DLNA/UPnP-Lautsprecher und -Fernseher sowie Chromecasts (Fernseher mit eingebautem Chromecast, Google/Nest-Lautsprecher).
- Wähl eins aus, und der Song läuft dort ab derselben Sekunde weiter; der Handheld oder Computer pausiert und wird zur Fernbedienung. Der nächste Song der Warteschlange wird vorab geschickt, damit das Gerät mit der Warteschlange weitermacht.
- Beim Senden zeigt die obere Leiste → <Gerät>, und Pause, Weiter, Zurück und Springen steuern das Gerät; die Fortschrittsleiste zeigt seine Position.
- START → Lautstärke am Gerät macht das Gerät lauter oder leiser. Senden an <Gerät> beenden stoppt es und macht hier weiter, beim selben Song und derselben Sekunde.
- Alles, was Audiofilus abspielt, lässt sich senden. MP3, FLAC, AAC/M4A, WAV und Ogg gehen so, wie sie sind; Module, Konsolenmusik, DSD und CUE-Tracks werden unterwegs in WAV umgewandelt. Songs von einem Subsonic/Jellyfin-Server und Radiosender gehen über ihre eigene Adresse.
Bibliothek teilen (DLNA-Server)
Einstellungen → Bibliothek teilen (DLNA) lässt deine Bibliothek auf Fernsehern, Konsolen und DLNA-Apps im selben Netz erscheinen, als <Gerätename> (der Name des Computers oder das Modell des Handhelds). Dort lassen sich Künstler, Alben, Songs, Playlists und Ordner mit Covern durchsuchen und abspielen. Formate, die ein Fernseher nicht kennt, kommen bei ihm als WAV an. Geteilt wird die Bibliothek, die Audiofilus schon gescannt hat; Songs von Servern werden nicht geteilt.
Musik empfangen (DLNA-Renderer)
Einstellungen → Musik empfangen (DLNA) macht den Handheld oder Computer zum Lautsprecher für andere Apps: Wähl auf einem Handy mit BubbleUPnP, mit Auf Gerät übertragen von Windows oder in einem beliebigen UPnP-Control-Point <Gerätename> aus und schick Songs. Sie laufen in Audiofilus mit Titel und Künstler, und die sendende App steuert Wiedergabe, Pause, Springen und Lautstärke. Jeder Song wird erst geladen und läuft dann, über WLAN dauert der Start also einen Moment.
MPD
Einstellungen → MPD-Server lässt MPD-Apps (ncmpcpp, Cantata, M.A.L.P., Rigelian, MPDroid…) und andere Audiofilus die Musik auf diesem Gerät steuern: die Warteschlange, die Bibliothek mit Covern, deine Playlists, Lautstärke und Spulen. Standardmäßig ist er aus. Sein Menü zeigt die Adresse, die du in einer App eingibst (zum Beispiel 192.168.1.5:6600), und kann ein Passwort setzen; Apps, die das Netz durchsuchen, finden ihn von selbst. In den Handy-Apps läuft er, solange die App offen ist oder spielt.
- Von einem anderen Audiofilus: In Läuft gerade zeigt START → Senden an… auch die Geräte mit eingeschaltetem MPD-Server. Die Songs wechseln auf dem Gerät ohne Pause, und START → Bibliothek von <Gerät> lässt dich seine Alben durchsuchen und dort abspielen. Hat es ein Passwort, wird es beim ersten Mal abgefragt.
- Auf dem Gerät, das empfängt: Die obere Leiste zeigt ← <Adresse>, während ein anderes Gerät Musik schickt, und START hat Empfang beenden (die Musik stoppt hier, und das sendende Audiofilus spielt selbst weiter) und MPD-Server ausschalten. Das gilt auch für Musik, die per DLNA kommt.
- Startest du während des Empfangs neu, kommt deine eigene Warteschlange zurück.
Zwischen zwei Audiofilus ist MPD die bessere Wahl: ohne Pausen, mit Passwort und mit der Bibliothek des anderen. DLNA ist für Fernseher, Lautsprecher und Apps, die kein MPD sprechen.
Hinweise
- Beide DLNA-Optionen sind standardmäßig aus. Ausgeschaltet lauscht nichts im Netz.
- Teilen und Empfangen halten den Handheld nicht von selbst wach: Geht er schlafen, antwortet er erst wieder, wenn er aufwacht.
- Eine Firewall auf dem Computer muss die Geräte zu Audiofilus durchlassen (der Medien-Port wird jedes Mal zufällig gewählt).
- Im Terminal:
audiofilus dlnazeigt den Zustand, undaudiofilus dlna server on|off,audiofilus dlna renderer on|offundaudiofilus dlna name <Name>ändern ihn. - Im Terminal:
audiofilus mpdzeigt den Zustand des MPD-Servers, undaudiofilus mpd on|off,audiofilus mpd password [<Passwort>],audiofilus mpd port <Port>undaudiofilus mpd name <Name>ändern ihn. - Auf iPhone und iPad fragt die erste Suche nach der Erlaubnis, das lokale Netz zu nutzen. iOS erlaubt Apps kein DLNA: Dort werden Chromecasts und MPD-Server gefunden, aber keine DLNA-Lautsprecher, und Empfangen per DLNA geht nicht.
